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13.11.2019

Hilfreiche Tipps zum Content Marketing für Recruiter

Content Marketing, die Verbreitung informativer, nutzwertiger und unterhaltender Inhalte zum Zwecke der Werbung, spielt auch im Recruiting eine große Rolle. Mindestens ebenso wichtig wie die Inhalte ist jedoch die Art und Weise der Zielgruppenansprache, berichtet die Jobbörse Careerbuilder. Fünf Maßnahmen sollen dabei helfen, die gewünschten Adressaten mit guten Inhalten anzusprechen.

Personaler sollten statt linearer Kommunikation und Gelegenheitsposts auf eine smarte Distributionsstrategie setzen. Dazu zählen laut der Recruiting-Unternehmensberatung Intercessio eher informative statt unterhaltende Inhalte. Sie müssten Relevanz für die Zielgruppe haben und einen konkreten Mehrwert bieten. Eine Option könnte das sogenannte Newsjacking sein: das Aufgreifen aktueller Themen, die die Zielgruppe interessiert.

Leicht zu merken ist auch die 80-20-Regel: Sie besagt, dass maximal 20 Prozent Werbung in eigener Sache kommuniziert werden sollte. Wer sie breche, verliere nicht nur die aktiven Leser, sondern auch das "Wohlwollen" der Algorithmen: Schnell würde die eigene Reichweite in den sozialen Medien sinken. Besser sei abwechslungsreicher Content in verschiedenen Formaten wie etwa E-Books, Checklisten oder Infografiken. Der Pluspunkt hierbei: Der gleiche Inhalt lässt sich mehrfach wiederverwenden und für diverse Kanäle anpassen.

Recruiting Content Marketing ist nichts, was man nebenher erledigen sollte. Vielmehr sollte ein Redaktionsplan erstellt werden, der festlegt, was, wann, wo und wie gepostet wird, zitiert Careerbuilder Barbara Braehmer von Intercessio weiter. So lohne es sich, Inhalte nachhaltig und geschickt zu wiederholen sowie darauf zu achten, wann die Zielgruppe in den sozialen Medien besonders aktiv ist.

Da die Aufmerksamkeitsspanne in der Online-Kommunikation eher gering ist, sollten zudem gute Überschriften ausgewählt werden. Sie sollten nicht nur ins Auge fallen, sondern tatsächlich dazu animieren, den Beitrag anzuklicken, weil sie einen informativen Mehrwert in Aussicht stellen. Der Fantasie sind jedoch Grenzen gesetzt, da die Headline auch problemlos auf dem Mobiltelefon gelesen werden können muss.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.